Supervision ist die ältere der beiden Beratungsangebote und wurde ursprünglich für den psychosozialen Kontext entwickelt. Im Gegensatz zu den USA sind SupervisorInnen grundsätzlich Personen, die von außen „draufschauen“ und dadurch einen Perspektivenwechsel der Supervisanden ermöglichen. Dieser Perspektivenwechsel führt zunächst zu einer Distanzierung von Person und Rolle, sodass eigene Sichtweisen und Handlungsmuster deutlich und nachvollziehbar werden. Auch die Bezugssysteme der jeweiligen Person werden im supervisorischen Prozess mit einbezogen. Danach werden Person und Rolle wieder zusammen gebracht, sodass neue Lösungswege erschlossen werden.
Regelmäßige Team- oder Einzelsupervision dient häufig der Psychohygiene der Supervisanden und soll sie in ihren Arbeitsprozessen entlasten und ermutigen.
Coaching, das deutlich jüngere Beratungsangebot, ist zunächst im Sport bekannt gewesen, bevor es in der Wirtschaft und inzwischen auch im privaten Bereich Einzug gehalten hat. Obwohl jede Coachingausbildung auf einem oder mehreren therapeutischen Verfahren beruht, ist Coaching deutlich von einer Therapie zu unterscheiden. Coaching betrachtet vor allem die Rolle, die der Coachee füllt oder füllen soll und hilft in wenigen und meist in sich abgeschlossenen Sitzungen, diese mit der Person des Coachee zusammenzubringen. Dadurch werden neue Lösungsansätze und Perspektiven erarbeitet.
›› Wichtige allgemeine Informationen stehen im Download unter unter "Neuigkeiten" bereit.
›› Therapieplätze voraussichtlich wieder ab Ende August, Warteliste vorhanden.
›› Seminar "Traumaberatung" in Siegen voll! Alternative: München oder Eintrag auf der Warteliste
